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Airbus wird 50 Jahre - ARTS wünscht alles Gute!

18.06.2019 Blog

Alles Gute Airbus!

Auf der Paris Air Show im Mai '69 unterzeichneten Vertreter von Frankreich und Deutschland eine wegweisende Vereinbarung und beschlossen damit die Geburtsstunde von Airbus. Die Dominanz der amerikanischen Verkehrsflugzeughersteller hatte ein Ende.

Diese Unterschriften - vom französischen Verkehrsminister und dem deutschen Wirtschaftsminister `69 - waren der Auftakt für die Entwicklung des Airbus A300, dem weltweit ersten zweistrahligen Großraumflugzeug. Ziel war es, ein Verkehrsflugzeug zu bauen, das kleiner, leichter und sparsamer als seine amerikanischen Konkurrenten war. Ab diesem Zeitpunkt nahm die Entwicklung der Luftfahrtindustrie Fahrt auf und das Flugzeug als Verkehrsmittel wurde für mehr Menschen auf der gesamten Welt zugänglich gemacht.

Europäische Passagierflugzeuge erobern den Himmel

Der erste Flug des A300 fand 1972 in Toulouse statt und dauerte 1 Stunde und 23 Minuten. Obwohl der Erstflug erfolgreich war, stand Airbus nun erneut vor einer Herausforderung: die Fluggesellschaften vom „wirtschaftlichsten, innovativsten und komfortabelsten Flugzeug der Welt“ zu überzeugen. Die Lösung war, den A300 auf eine 6-wöchige Odyssee durch ganz Amerika zu schicken und ihn Kunden, Piloten und Führungskräften vorzustellen. Der Durchbruch kam schließlich mit einer Großbestellung einer US-amerikanischen Fluggesellschaft.

Ziel war das wirtschaftlichste Verkehrsflugzeug der Welt. Und so folgte bald der A300B, der im Vergleich zum A300 einen geringeren Durchmesser und eine kürzere Gesamtlänge hatte und damit 25 Tonnen leichter war, als der erste geplante A300. Die Wirtschaftlichkeit des Flugzeuges stand als Erfolgsschlüssel absolut im Fokus. Aus diesem Grund wurde der Kabinenboden angehoben, um den Frachtraum zu vergrößern und die Rentabilität eines einzelnen Fluges durch mehr Fracht zu steigern. Zusätzlich wurden neue Flügel entwickelt, die für mehr Auftrieb sorgten und das Passagierflugzeug schneller auf die gewünschte Reisehöhe brachten. Dies wiederum gab dem Kabinenpersonal mehr Zeit für den Bordservice.

Für Roger Béteille, damaliger Geschäftsführer bei Airbus, stand immer der Kunde mit seinen Bedürfnissen im Fokus und er verbrachte viel Zeit in Gesprächen bei Fluggesellschaften. Er traf auch die Entscheidung, dass Englisch die Arbeitssprache bei Airbus sein sollte und dass Maßeinheiten nicht metrisch sein sollten, da die meisten Fluggesellschaften bereits amerikanische Flugzeuge im Einsatz hatten.

Gemeinsam mit Felix Kracht, ebenfalls Geschäftsführer, wurde die Vision entwickelt, eine Flugzeugfamilie zu kreieren, die alle Sektoren der Passagierluftfahrt durch unterschiedliche Flugzeuggrößen abdeckt, um erfolgreich zu sein. Der Beginn einer Erfolgsgeschichte.

Airbus in Deutschland

Heute ist Airbus führend in der Entwicklung, Herstellung und Lieferung von Produkten, Dienstleistungen und Lösungen für die Luft- und Raumfahrt für einen Kundenstamm, der sich über die ganze Welt erstreckt – mit Aktivitäten für Verkehrsflugzeuge, Hubschrauber, Verteidigung und Raumfahrt.

Deutschland spielte bei der Gründung eine Schlüsselrolle und so befinden sich einige der größten und bedeutendsten Airbus-Standorte in der Bundesrepublik. An mehr als 27 Standorten werden über 46.000 Mitarbeiter beschäftigt – knapp die Hälfte aller Beschäftigten in der deutschen Luft- und Raumfahrt. Allein in der zivilen Luftfahrt sind mehr als 28.000 Mitarbeiter in Deutschland im Einsatz. Airbus ist aber auch ein Treiber für die regionale Wirtschaft innerhalb Deutschlands und arbeitet mit mehr als 10.000 externen deutschen Zulieferern zusammen.

ARTS und Airbus – eine erfolgreiche langjährige Kooperation

Ein langjähriger Partner von Airbus ist ARTS. Mit unseren Ingenieur- und Fertigungsdienstleistungen, unserem Angebot im Bereich der Technologieberatung als auch den HR Services unterstützen wir Airbus nicht nur in Deutschland, sondern auch international – unter anderem in Frankreich, Spanien und Großbritannien.

Bis heute übernahmen ARTS-Mitarbeiter zahlreiche Tätigkeiten im Bereich Manufacturing Engineering, zum Beispiel bei der Arbeitsplanerstellung, der Fertigungsplanung, der Arbeitsvorbereitung und in der Produktionsplanung. In der Produktion selbst übernehmen unsere Kollegen Verantwortung für einzelne Prozesse und waren unter anderem an der Installation des Emergency Equipments bei den Flugzeugtypen A300, A310 und A330 beteiligt.

Große Projekte in Produktionslogistik waren der Aufbau eines Tool Shops bei Airbus an den Standorten Toulouse und St. Nazaire in Frankreich. In Bordeaux, einem weiteren französischen Airbus Standort, erstellte ARTS ein eigenes Materialmanagement-Logistiksystem im Rahmen der Airbus A350 Flügelsektion.

Durch branchenspezifisches Prozess-Know-How gibt ARTS Airbus langfristig einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil. Beispielhaft hierfür steht die Einführung des SPC-Verfahrens für die A330 Strukturmontage in Hamburg.

Seit fast 20 Jahren greift Airbus auf die HR Expertise von ARTS zurück. Zahlreiche ARTS Mitarbeiter sind mittels Arbeitnehmerüberlassung an verschiedenen europäischen Standorten im Einsatz. So sind unsere Ingenieure für die Arbeitsplanung im Rahmen der A380 und A350 Fertigung tätig. „Als Arbeitsplaner für die Neu- und Serienfertigung des A350 bereite ich mit meinen Kollegen die Arbeiten am Flugzeug vor. Die erste Umrüstung eines Testflugzeugs zu einer Kundenmaschine ist spannend und erfordert eine schnelle flexible Arbeitsweise. Die Zusammenarbeit mit ARTS läuft reibungslos, da ich für jede Frage einen fachlichen Ansprechpartner habe, der mir gern weiterhilft.“, so Oliver Oelze, im Team Manufacturing Engineering für Line und Shopfloor Support bei Airbus in Toulouse.

Neben technischem Fachpersonal sind auch zahlreiche kaufmännische ARTS Experten bei Airbus im Einsatz, z.B. Projektleiter, Projektmanager, Spezialisten im Bedarfs- und Lieferantenmanagement oder auch technische Einkäufer. Innerhalb der Arbeitnehmerüberlassung können wir auf eine enge Verbundenheit unserer Mitarbeiter zählen. Kollegen wie Benjamin Kapahnke, seit über 10 Jahren Strukturmechaniker bei ARTS und innerhalb der Airbuswelt europaweit im Einsatz oder Gunnar Zawistowski, seit über 6 Jahren bei ARTS und im Airbus Finance Team im Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung (ZAL) für europäische Forschungsprojekte zuständig, sind nur zwei Beispiele.

ARTS übernimmt ebenfalls Verantwortung im Rahmen von Kooperationen mit Partnern wie Sabena Technics. So unterstützen wir das MRO-Unternehmen beispielsweise bei der Wartung der Flugzeugtypen Airbus Beluga und Beluga XL. Eine weitere Kooperation besteht mit den Elbe Flugzeugwerken in Dresden, die regelmäßig Wartungsaufgaben an Airbus-Flugzeugen in ihrem Hangar übernehmen. Ein gemeinsames Projekt war hier unter anderem die Door Modification beim Airbus A380.

Wir freuen uns auf zahlreiche weitere Projekte mit Airbus und unseren Kooperationspartnern und wünschen Europas Flugzeughersteller Nummer 1 alles Gute für die Zukunft.

Quellen: Airbus 50:airbus.com | Space-History:airbus.com

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