Umweltschutz am Arbeitsplatz

08.06.2020 ARTS als Arbeitgeber

Umweltverschmutzung schon vor der Arbeit

Bereits auf dem Weg zur Arbeit fügen viele Menschen der Umwelt unbewusst Schaden zu. Jeder zweite Berufstätige in Deutschland fährt mit dem Auto. Damit die Umwelt von den Abgasen verschont bleibt, können alternativ öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad genutzt werden. Falls der Arbeitsweg jedoch viel Zeit in Anspruch nimmt, empfiehlt es sich eine Fahrgemeinschaft zu gründen. Fragen Sie Kollegen, die in Ihrer Nähe oder auf Ihrem Heimweg wohnen, wann sie Feierabend machen und vereinbaren Sie einen festen Zeit- und Treffpunkt für den gemeinsamen Weg von und zu der Arbeit. Mit einer Fahrgemeinschaft reduzieren Sie nicht nur den Kohlenstoffdioxidausstoß, sondern Sie sparen auch bares Geld. Allein bei einem Arbeitsweg von 30 km können Sie im Monat etwa 45 Euro sparen. (Bei einem Verbrauch von 5,6 l pro 100 km und einem Benzinpreis von 1,27 Euro.)

Im Gebäude angekommen gibt es das nächste Problem: der Fahrstuhl. Was es damit auf sich hat? Ich habe es am Anfang auch nicht gewusst, bis ich mich mit dem Thema befasst habe. Die Aufzüge verbrauchen für drei Stockwerke ebenso viel CO2 wie ein PKW, der eine Strecke von 500 m fährt.

Die Lösung liegt klar auf der Hand. Sie kommen in Bewegung und haben etwas für Ihre Gesundheit getan. Apropos Auto – umweltbewusst ist auch, statt auf Geschäftsreisen zu gehen, Skype zu nutzen, sofern es natürlich möglich ist. Der Geldbeutel wird verschont, Sie sparen Zeit und der CO2-Ausstoß wird gemindert.

Umweltschonend Stromsparen

Jeden Tag wird der Computer genutzt und doch gibt es einige Dinge, die die Umwelt entlasten können.

Bildschirmschoner verschwenden viel Energie. Wenn der Bildschirmschoner aktiviert ist, wird sowohl der Bildschirm als auch die Grafikkarte belastet und verbraucht unnötig Energie. Wird der Computer für eine Weile nicht genutzt, sollte er entweder ausgeschaltet werden oder sich im Standby-Modus befinden. Schalten Sie alle angeschlossenen Geräte nach dem Feierabend und auch über das Wochenende aus. Damit tatsächlich alle Geräte ausgeschaltet werden, sind die sogenannten Master-Slave-Steckdosen von Vorteil4, dadurch müssen die Geräte nicht manuell abgeschaltet werden.

Auch bei der Deckenbeleuchtung gibt es Stromsparpotenzial.

An einem Morgen im Sommer wird das Deckenlicht oft nicht benötigt, im Winter dagegen schon. Doch im Laufe des Tages wird es draußen heller und die Lichter werden unachtsam angelassen, dabei wird durch die Deckenbeleuchtung viel Energie verbraucht. Achten Sie darauf, dass die Beleuchtung nur an ist, wenn diese gebraucht wird.

Häufiges Ein- und Ausschalten der Beleuchtung kann auch zu einem höheren Stromverbrauch führen. Besonders Energiesparlampen benötigen beim Anschalten mehr Strom. Grund hierfür ist, dass im Sockel der Energiesparlampe ein Vorschaltgerät installiert ist. Die Energiesparlampen wird durch eine kurze Gasentladung zum Leuchten gebracht, ohne das Vorschaltgerät würde die Lampe bersten. Verlassen Sie nur kurz den Raum, empfiehlt es sich die Beleuchtung anzulassen, sind Sie allerdings länger nicht am Platz, schalten Sie das Licht aus.

Auch im Winter können Sie zum Umweltschutz am Arbeitsplatz beitragen. Besonders in der kalten Jahreszeit spielt die Heizung eine zentrale Rolle, schließlich soll es im Büro warm sein. Doch übertreiben Sie nicht und drehen die Heizung nicht voll auf, bereits 1°C weniger kann 6 bis 10 Prozent der Heizkosten einsparen.

Umweltschutz

Auf die kleinen Dinge kommt es an

Einige alltägliche Bürotätigkeiten können zur Umweltverschmutzung führen, auch wenn viele das als eine Kleinigkeit betrachten. Besonders ein Fakt, den ich alltäglich durchführe, hat mich sehr überrascht. Es geht um das „Googeln“. Laut Google kann durch das Eingeben der eigentlich bekannten Internetadresse in Google 0,2 Gramm Kohlenstoffdioxid entstehen. Wissenschaftler gehen sogar von einem höheren Wert aus.

Für eine Google-Suche werden mehrere Server in oft weit entfernten Datenzentren beansprucht. Dadurch wird die Suche beschleunigt, allerdings steigt auch der Energieverbrauch an.7 In Zukunft sollte die genaue Internetadresse direkt im Adressfeld eingegeben werden.

Der nächste Schritt für eine grüne Welt ist Papier sparen. Denn aufgrund von Fehldrucken landet das Papier meistens im Papierkorb und durchschnittlich verbraucht jeder Deutsche rund 250 Kilo Papier pro Jahr! Nutzen Sie einfach die ausgedruckten Blätter und Altpapiere wie Briefumschläge als Schmierpapier, sodass weniger Papier verschwendet und das Portmonee sowie die Umwelt geschont wird. Ein Tipp meinerseits ist, stellen Sie eine Kiste in der Nähe des Druckers, darin werden die benutzten Papiere und Fehldrucke aufbewahrt und Sie und Ihre Kollegen können das Papier als Notizzettel wiederverwenden.

Anschließend ist das Ausdrucken auch zu überdenken. Ist es notwendig, alles auszudrucken oder könnte dies einfach digital verarbeitet werden? Handeln Sie getreu dem Motto: „Think before you print“. Wenn es unvermeidbar ist, bietet es sich an, beidseitig mit kleinen Schriftgrößen auszudrucken.

Umweltschutz bei ARTS

Bei ARTS spielt Umweltschutz eine große Rolle. Wir richten uns seit vielen Jahren an das Regelwerk SGU (Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz). Bei uns im Büro besitzen wir einen sogenannten Festtintendrucker. Die Texte werden mit Wachs beziehungsweise Colorsticks, die durch die Wärme flüssig werden, auf das Papier gedruckt anstatt mit Toner oder flüssige Tinte. Die Colorsticks sind im Vergleich zum Toner nicht giftig und auch Druckkosten sind niedrig. Zusätzlich nutzen wir überwiegend elektronische Dokumente, um weniger Papier zu verbrauchen. Dadurch sparen wir nicht nur an Papier, sondern auch an Energie. Denn wir arbeiten stets mit modernen, energieeffizienten Geräten. Obendrein gibt es bei uns einen speziellen Lichtschalter am Empfangsbereich, durch dessen Betätigung alle Lichter im Büro an- und ausgeschaltet werden können. So muss nur dieser betätigt werden, wenn der Feierabend ruft.

Kurz gesagt, können die kleinen Maßnahmen schon etwas Großes bewirken. Damit tragen wir alle nämlich nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern sparen außerdem viel Geld, Zeit und tun etwas Gutes für unsere Gesundheit. Haben Sie bereits Vorkehrungen zum Umweltschutz am Arbeitsplatz vorgenommen? Oder haben Sie noch weitere umweltbewusste Tipps?

Quellen: n-tv | oekoside.de - Umweltschutz | co2online | AVERY | heise online | oekoside.de - Stromsparen | Wikipedia 

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