Persönliche Stärken für den beruflichen Erfolg nutzen

18.08.2020 2020/08

Ihr persönliches Stärken-Profil

Kreativität, Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke oder auch Hilfsbereitschaft sind persönliche Stärken, die im Anschreiben, im Bewerbungsgespräch und später im Berufsleben einen Einfluss ausüben sollten. Erfahren Sie, wie Sie Ihre persönlichen Stärken gezielt einsetzen und wie Ihnen diese zum Erfolg verhelfen können.

Vor der Bewerbung – Soft Skills analysieren

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Gerade im Vorstellungsgespräch kommt mit großer Wahrscheinlichkeit die Frage nach den persönlichen Stärken und Schwächen und darauf sollte der Bewerber gut vorbereitet sein. Es empfiehlt sich, bereits vor dem Aufsetzen des Anschreibens seine Stärken und Schwächen aufzulisten und zu analysieren. Durch die Analyse kann der Bewerber die, in der Stellenanzeige, gewünschten sozialen Kompetenzen mit seinen Stärken abgleichen und im Anschreiben darauf eingehen.

Bewerbungsanschreiben – persönliche Stärken erläutern

In der Stellenanzeige wird der optimale Kandidat für die zu besetzende Stelle beschrieben, aber auch Bewerber, deren Qualifikation nur zu 80% mit den Anforderungen übereinstimmen, haben Chancen, den Job zu bekommen. Das Anschreiben ist meist der erste Kontakt zum Unternehmen, dieses sollte individuell für jede Stelle angefertigt werden. Mit einer standardisierten Bewerbung fällt die Erfolgsrate wesentlich geringer aus. Anschreiben, die massenhaft versendet werden, hinterlassen bei dem Personaler keinen bleibenden Eindruck und so gehen Sie in der Masse meist unter.

Sie punkten mit Ihrer persönlichen Stärke, wenn Sie diese im Anschreiben wiedergeben und mit Beispielen kurz und prägnant untermauern. Aber Achtung! Sätze, wie „Ich bin kreativ“, „Ich bin motiviert“ etc. lesen die Personaler zur Genüge und fördern nicht den positiven Eindruck, der beim Lesen entstehen soll. Bestücken Sie die Bewerbung allerdings mit Soft Skills, die durch Beispiele und Tätigkeiten, die Sie bisher geleistet haben, kann der Personaler Sie viel besser einschätzen und lädt Sie im besten Fall zum Vorstellungsgespräch ein.

Im Vorstellungsgespräch – Stärke präsentieren

Werden Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen, ist es wichtig, dass Sie sich über Ihre bisherige Recherche hinaus noch einmal mit dem Unternehmen auseinandersetzen. 

Bücher, Zeitschriften, Blogs und Foren liefern zahlreiche Ratschläge für das perfekte Vorstellungsgespräch. Hier wird oft die beliebte Frage nach den Stärken und Schwächen aufgeführt. Nehmen Sie diesen Aspekt ernst und bereiten Sie sich gut vor, denn mit großer Wahrscheinlichkeit wird danach im Vorstellungsgespräch gefragt. Die Stärken-Schwäche-Frage dient dazu, um herauszufinden, ob Sie als Bewerber auf die ausgeschriebene Stelle und zum Unternehmen passt. Dabei ist es bei der Beantwortung der Frage nicht wichtig, etwas besonders lustiges oder kreatives zu antworten. Null-acht-fünfzehn-Antworten und auswendige gelernte Sätze sollten allerdings auch nicht fallen, diese kennt der Personaler und die genannten Stärken werden oft zu allgemein gehalten. Mit einer tatsächlichen Beschreibung Ihrer Stärken erreichen Sie mehr.

Es geht bei dem Bewerbungsgespräch um die Selbstpräsentation, ein Kennenlernen beider Seiten. Bei der Frage: “Was sind Ihre Schwächen und Stärken?“ haben Sie die Möglichkeit, Ihre bereits im Anschreiben erwähnten Soft Skills genauer zu erläutern und darzustellen.

Selbstreflexion und Stärken hervorheben

Antworten, wie „Das ist eine schwierige Frage“ hinterlassen bei dem Verantwortlichen keinen positiven Eindruck. Diese Frage ist nicht schwierig zu beantworten, denn wer sich auf das Bewerbungsgespräch vorbereitet hat, kann flüssig seine Stärken und Schwächen aufzeigen.

Besonders persönliche Stärken, die im Stellenangebot gefordert sind, bleiben bei dem Verantwortlichen im Gedächtnis. Beschreiben Sie Ihre Soft Skills mit geleisteten Tätigkeiten und Erfahrungen aus dem beruflichen und auch privaten Umfeld, erhält der Personaler ein aussagekräftiges Bild Ihrer Persönlichkeit. Aber auch Stärken, die nicht im Stellenangebot gefordert sind, aber dennoch stellenrelevant sein können, sollten erwähnt und mit Beispielen belegt werden. Die Selbstreflexion ist hier der sprichwörtliche Schlüssel zum Erfolg, denn auch stellenunrelevante Soft Skills nutzen dem Unternehmen, daher halten Sie diese nicht zurück, sondern erwähnen Sie diese.

Auf Stärken und Schwächen eingehen

Im gleichen Atemzug, nach den Stärken, wird nach den Schwächen gefragt. Keine Schwäche zu besitzen ist unmöglich und nicht die richtige Antwort auf die Frage. Auch witzige Antworten, wie „Ich esse zu viel Schokolade.“ kommen bei dem Personaler nur bedingt gut an.

Der beste Rat ist, bei der Beantwortung der Frage, bei der Wahrheit zu bleiben. Es kommt auf die Verpackung an, wie Sie Ihre Schwächen formulieren und wie diese dargestellt werden. Zeigen Sie, wie Sie bisher mit Ihren Schwächen umgegangen sind. Die Schwäche sollte am Ende des Gespräches nicht als Schwäche wahrgenommen werden. Der Personaler weiß es zu schätzen, wenn der Bewerber sich selbst reflektiert. Auch Scheitern gehört zum Leben dazu, darum ist es nicht verwerflich, wenn dies erwähnt und aufzeigt wird, sicher konnten Sie aus diesen Situationen Lessons Learned mitnehmen und zukünftig anders reagieren. Die Erwähnung von Fort- und Weiterbildungen zeigen dem Verantwortlichen auf, dass an den Schwächen gearbeitet wird und Sie sich mit Ihren Soft Skills auseinandersetzen. Die große Fähigkeit ist es, die eigenen Schwächen als Stärken zu verkaufen und den Fokus auf die Stärken zu legen.

Ein Beispiel aus der Praxis

Für eine Assistenzstelle im HR-Management erwarten wir bei ARTS beispielsweise Ehrgeiz und Einsatzbereitschaft, das zeigt uns, dass der Kandidat der richtige für den Job sein könnte. Auch Selbstvertrauen sollte der Bewerber mitbringen. Jemand der weiß, was er kann und möchte, überzeugt uns im Vorstellungsgespräch mehr, als ein Bewerber, der sich nicht selber reflektieren kann. Das vielfältige Gebiet des HR-Managements erfordert eine Person, die mit Herausforderungen umgehen kann. Arbeitet der Bewerber an seinen Schwächen wie die Teilnahme an einem Sprachkurs, um sein Englisch zu verbessern, ist das Potenzial, welches wir schätzen.

Tipp für das Vorstellungsgespräch

Wenn es Ihnen schwerfällt, Ihre persönlichen Stärke und Schwächen zu erkennen, fragen Sie Freunde und Kollegen. Der Personenkreis kennt Sie bestens und kann Ihnen ein Bild von Ihren Soft Skills geben. Auch Tests verschaffen einen Überblick der sozialen Kompetenzen.

Zusammenfassend verhelfen Soft Skills zum Erfolg, wenn Sie sich ausgiebig vorbereiten und Ihre persönlichen Stärken mit Beispielen im Vorstellungsgespräch präsentieren.

Sources: marketing-boerse.de | karrierebibel.de | arbeits-abc.de | computerwoche.de

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