5 Klischees rund um die Arbeitnehmerüberlassung

11.08.2020 2020/08

Arbeitnehmerüberlassung im Faktencheck

Zeitarbeit? Danke, aber nein danke! Das hören wir in Gesprächen mit Bewerbern und Bewerberinnen immer wieder. Die Arbeitnehmerüberlassung hat heute, wie wir finden, zu unrecht ein Imageproblem. Oft unterliegen die Klischees fehlender Aufklärung. Die Branche hat sich gewandelt und daher ist es an der Zeit, mit einigen Vorurteilen aufzuräumen.

Oft unterliegen die Klischees fehlender Aufklärung.
Die Arbeitnehmerüberlassung hat heute zu unrecht ein Imageproblem.

Klischee 1: schlechte Konditionen

Ein Mythos der sich hartnäckig hält: Arbeitnehmer in ANÜ haben keine Rechte und werden zudem noch schlecht bezahlt. Auch wenn Sie in der Arbeitnehmerüberlassung bei einem Personaldienstleister angestellt und somit nicht direkt an dem Standort Ihres Arbeitgebers sind, so haben Sie dennoch ähnliche Rechte wie die Stammbelegschaft. Grund dafür ist unter anderem das gesetzliche Schutzverhältnis. Die Ängste, dass Sie über innerbetrieblich freie Stellen nicht informiert werden oder keinen Zugang zu den Gemeinschaftseinrichtungen haben, sind also unbegründet.

Der Faktor Mensch ist uns bei ARTS besonders wichtig. Daher bieten wir unseren Kollegen im Einsatz nicht nur ein überdurchschnittliches Gehalt mit Leistungszuschlägen,  Sonderzahlungen sowie eine betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberzuschuss sondern auch Tarifurlaub und Sonderurlaub für besondere Ereignisse. Darüber hinaus wurde in der ANÜ 2017 der Grundsatz des Equal Pays sowie der des Equal Treatments verschärft. Danach ist vorgeschrieben, dass dem entliehenen Arbeitnehmer nach Ablauf einer Frist (neun bzw. fünfzehn) Monaten die gleiche Arbeitsbedingungen, wie einem dauerhaft beim Entleiher beschäftigten Mitarbeiter in einer vergleichbaren Position, gewährt werden müssen.

In manchen Branchen, wie beispielsweise der Pflege hat die ANÜ ein besseres ansehen, da die Konditionen teilweise vorteilhafter sind als in einer Festanstellung.

Klischee 2: ANÜ hat einen negativen Einfluss auf die Karriere

Auch diese Halbwahrheit ist uns schon begegnet. Personaldienstleister sind heute fester Bestandteil der deutschen Wirtschaft und die Arbeitnehmerüberlassung ist heute weitgehend anerkannt. Die Chance bei unterschiedlichen Kunden in spannenden Projekten tätig zu sein und Know-how zu erweitern und Expertise aufzubauen, stellt keinen Grund dar, dies im Lebenslauf zu verschweigen. 

Oft sehen Personaler in Bewerbern mit Arbeitnehmerüberlassungserfahrungen ebenfalls einen Vorteil, eben weil sie vielfältige Erfahrungen gesammelt und unterschiedliche Abläufe in verschiedenen Betrieben kennengelernt haben.

Klischee 3: Die Vergütung ist an den Einsatz gebunden

Eine Arbeitnehmerüberlassung unterscheidet sich hier nicht von einem anderen Arbeitsverhältnis. Sie haben bei ARTS eine vertraglich festgelegte monatliche Arbeitszeit. Diese wird auch dementsprechend gemäß Tarifvertrag vergütet, auch wenn der Einsatz aus individuellen Gründen, für die Sie nicht verantwortlich sind, nicht stattgefunden hat. Darüber hinaus haben unsere Kollegen im Kundeneinsatz ein Arbeitszeitkonto. Dort wird transparent und genau festgehalten, wie viele Stunden geleistet wurden. Bei geringerer Auftragslage können so also auch Plusstunden verwendet werden, um einen Ausgleich zu schaffen.

ARTS bietet jedem Experten eine Chance.
Viele Klischees über die Zeitarbeit sind unbegründet.
Viele Klischees über die Zeitarbeit sind unbegründet.

Klischee 4: Die ANÜ bietet mir keine Perspektive

Das Ende des Einsatzes bedeutet nicht das Ende des Arbeitsvertrags. Wir sind sehr daran interessiert, langfristige Beziehungen sowohl zu unseren Mitarbeitern als auch zu unseren Kunden zu pflegen. Endet also ein Projekt, in dem Sie, als entliehener Arbeitnehmer, eingesetzt waren, haben Sie verschiedene Optionen. Zum einen besteht oft die Möglichkeit einer Übernahme beim Kunden. Zum anderen wollen wir unsere Experten und ihr Know-how sichern. Daher sind wir rechtzeitig vor Projektende auf der Suche nach Folgeeinsätzen und stimmen uns natürlich im Vorfeld mit Ihnen hinsichtlich Ihrer Karrierewünsche ab. Eine Einsatzverlängerung ist auch denkbar, solange die jeweilige Höchstüberlassungsdauer noch nicht erreicht wurde.

Auch als Karrieresprungbrett eignet sich die ANÜ. Sie können hier wertvolle Berufserfahrungen sammeln, die für Ihre erfolgreiche berufliche Zukunft förderlich sind.

Klischee 5: ANÜ ist nur für geringqualifizierte Arbeitnehmer geeignet

Auch diesem Klischee können wir nicht zustimmen. Denn ARTS bietet jedem Experten, egal ob hoch- oder geringfügig qualifiziert, die Chance, seinen beruflichen Erfolg zu erweitern und uns als Karrieresprungbrett zu nutzen. Wir sind stetig auf der Suche nach Fach- und Führungskräften mit unterschiedlichen Qualifikationen und Kenntnissen. Wir bieten sowohl technischen als auch kaufmännischen Experten an 40 Projektstandorten weltweit interessante Möglichkeiten für die Karriereentwicklung. In der modernen Arbeitswelt, in der wir uns bewegen, gewinnt die Flexibilität des Einzelnen immer mehr an Bedeutung. So haben Fachkräfte mit Erfahrungen aus unterschiedlichen Branchen und Tätigkeiten oft auch einen realen Vorsprung.

Unsere Benefits im Überblick

  • Überdurchschnittliche Vergütung mit Leistungszuschlägen und Sonderzahlungen
  • Betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberzuschuss
  • Tarifurlaub und Sonderurlaub für besondere Ereignisse
  • Zum Teil flexible Arbeitszeiten mit Arbeitszeitkonto oder Vertrauensarbeitszeit
  • „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“-Programm
  • Persönliche und kompetente Betreuung durch das HR Service Center
  • Individuelle Förderung bei Bedarf durch umfangreiche Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten und die Möglichkeit zum Bildungsurlaub

Fazit

Es zeigt sich, dass viele Klischees gegenüber der Arbeitnehmerüberlassung unbegründet sind. Sicher haben einige Anbieter in der Vergangenheit zu diesem negativen Image beigetragen. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal hervorheben, dass wir nur von uns und unserem Umgang mit Kollegen im Kundeneinsatz berichten können. Unser Tipp: Kommunikation ist der Schlüssel. Bei Fragen, helfen Ihnen die jeweiligen Ansprechpartner gern weiter, egal ob per Telefon oder E-Mail. Falls Sie Fragen zu Jobs und dem Vertragsmodell Arbeitnehmerüberlassung haben, sind wir gern für Sie da.

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