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Die 5 größten Fehler in der Bewerbung

23.07.2019 Karrieretipps

Mit diesen Tipps vermeiden Sie Fehltritte im Bewerbungsanschreiben

Die Bewerbung ist immer der erste Schritt in Richtung Traumjob. Doch der Konkurrenzdruck ist hoch, ebenso wie die Ansprüche der Unternehmen an die Bewerber. Zudem kursieren unzählige Informationen im Internet, die es zunehmend erschweren zwischen hilfreich und unnütz zu unterscheiden. Personaler und potenzielle Chefs erwarten, dass Anschreiben und Lebenslauf fehlerfrei sind. Lücken sind heute keine Seltenheit mehr, wichtig ist aber, dass Sie diese auch begründen können. Denn nur wer mit der Bewerbung überzeugt, hat Chancen auf den angestrebten Job! Doch was sind die größten Fehler, die Bewerber in den schriftlichen Unterlagen machen können? Wir klären Sie über die fünf größten Bewerbungsfehler auf.

1. 0815 – Standardanschreiben

Zur Bewerbung gehört in den allermeisten Fällen, neben dem Lebenslauf, auch ein Anschreiben. Darin soll der Bewerber auf maximal einer Seite seine Vorzüge präsentieren und zeigen, warum genau er die beste Besetzung für die vakante Stelle ist. Leider nehmen viele Jobsuchende diese Chance, sich selbst ansprechend zu präsentieren, nicht richtig wahr und machen sich die Arbeit zu leicht. Oft landen Standardanschreiben oder gar unveränderte Vorlagen aus dem Internet auf dem Schreibtisch der Personaler – ohne Bezug zur Stelle und mit viel zu wenig Input über den Karriereweg des Bewerbers. Das ist nicht der Sinn eines Anschreibens. Es geht darum, einen Bezug zur Ausschreibung und Stelle herzustellen: Was qualifiziert genau Sie dazu, die angefragte Tätigkeit perfekt erledigen zu können? Hierzu sollen im Anschreiben Highlights aus dem bisherigen beruflichen Werdegang betont werden, die zur Stellenbeschreibung passen. Erfahrene Personaler merken sofort, wenn sie Standardfloskeln vor sich haben – und schieben diese Bewerbung sofort in Ablage P wie Papierkorb.

Ebenso verhält es sich mit dem Bezug zum Unternehmen: Im Anschreiben sollen Sie nicht nur auf die Stelle, sondern auch kurz auf das Unternehmen eingehen, an das die Bewerbung gerichtet ist. Dabei geht es vor allem darum, dass der Leser erkennt, dass sich der Bewerber mit dem potenziellen Arbeitgeber beschäftigt hat und es nicht um eine Massenbewerbung handelt, die an dutzende verschiedene Unternehmen „einfach mal so“ rausgeschickt wurde. Jede Firma wünscht sich Mitarbeiter, die sich mit der Historie und den Leitlinien beschäftigt haben. Dazu gehört nicht nur der Blick auf die Website, sondern vielleicht auch in die Entwicklung und Presseberichterstattung. Welche Veränderungen und Erfolge gibt es? Was zeichnet das Unternehmen aus? Wieso möchten Sie ausgerechnet dort einen neuen Karriereabschnitt beginnen?

2. Übertriebene Selbstdarstellung

Die Bewerbung ist der erste Kontakt zum potenziellen neuen Arbeitgeber, natürlich wollen Sie sich in die beste Perspektive bringen. Aber: In Maßen! Stellen Sie sich nicht zu positiv dar. Dies hat in der Regel den Effekt, dass Sie unsympathisch wirken und Ihre Glaubwürdigkeit schwindet. Verweisen Sie stattdessen auf Ihre individuellen persönlichen Stärken und untermauern Sie diese mit konkreten Beispielen.

3. Ein nicht aussagekräftiger Lebenslauf

Der Lebenslauf sollte definitiv mehr sein als eine bloße Aneinanderreihung aller Jobs und Praktika. Anstatt die Stationen im Lebenslauf nur aufzulisten, sollten in tabellarischer Form und in umgekehrter Reihenfolge, mit den aktuellsten Erfahrungen beginnend, jeweils die relevantesten Aufgaben dieser Position stichpunktartig festgehalten werden. Dies gibt dem Personaler einen schnellen und kurzen Überblick darüber, was Sie bereits gemacht haben und womit Sie vertraut sind. Was die Angabe von Hobbies, Interessen und Ehrenämtern angeht, sollten diese nur miteinbezogen werden, wenn sie auch einen Mehrwert für die Bewerbung bilden. Belanglose Aufzählungen aller Freizeitaktivitäten sind hier fehl am Platz.

4. Schlechtes Bewerbungsfoto

Das Bewerbungsfoto ist heute kein Muss mehr! Schaden kann es jedoch nur, wenn es nicht professionell gemacht wurde und Sie nicht ins perfekte Licht gerückt wurden. Neben Bildausschnitt und guter Fotoqualität, können auch Sie selbst mit einem passenden Outfit sowie natürlichem Make-up und dezentem Schmuck dazu beitragen, dass Ihr Foto dem Personaler positiv auffallen wird.

5. Rechtschreib- oder Grammatikfehler

Ein No-Go in jeder Bewerbung sind Rechtschreib- und Grammatikfehler. Die Bewerbung ist immer ein Aushängeschild für Sie als Jobsuchenden, in das Zeit und Mühe investiert werden muss. Wenn in einem so wichtigen Dokument Fehler enthalten sind, sagt das viel über die Arbeitsweise und Sorgfalt aus. Tipp- oder Flüchtigkeitsfehler können passieren: Das ist menschlich und passiert. Aber – vor dem Absenden müssen Sie selbst und im besten Fall noch ein Dritter – die Bewerbungsunterlagen Korrektur lesen. Dafür bieten sich beispielsweise Freunde oder Familienangehörige an. In diesem Zusammenhang ist auch darauf zu achten, die Bewerbung an den richtigen Ansprechpartner zu senden. Auch hier ist die korrekte Schreibweise gefragt.

Fazit

Die Bewerbung öffnet oft die Tür zum Vorstellungsgespräch und somit auch zum Traumjob. Selbst der kleinste Fehler kann hier ausschlaggebend sein, denn die Konkurrenz ist meist groß und die Ansprüche der Unternehmen sind hoch. Die oben genannten Fehler lassen sich jedoch durch sorgfältige Vorbereitung und gewissenhaftes Erstellen der Unterlagen ganz einfach vermeiden! So profitiert nicht nur das Unternehmen von einer professionellen Bewerbung, sondern auch der Bewerber selbst und dem Traumjob steht nichts mehr im Wege. In unserer Stellenbörse finden Sie viele spannende Jobs, auf die Sie sich direkt online bewerben können. Sollten Sie nicht das Richtige für sich finden, überzeugen Sie uns mit einer Initiativbewerbung. Wir freuen uns auf Ihre Unterlagen!

Quelle:  richtiggutbewerben.de | karrierebibel.de

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